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Alpenkranz 2. Etappe: Gitschenen – St. Jakob - Biwaldalp

Route
Fernwanderweg
Länge
12.1 km
Dauer
ca. 4 ½ h
Tourendetails
Tourendetails
Alpenkranz 2. Etappe: Gitschenen – St. Jakob - Biwaldalp
Begleitet von schroffen Felswänden
Foto: Priska Herger, CC BY, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 2. Etappe: Gitschenen – St. Jakob - Biwaldalp
Biwaldalp im Isenthal
Foto: Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 2. Etappe: Gitschenen – St. Jakob - Biwaldalp
Eine Wanderung in einer der schönsten Landschaften der Schweiz
Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 2. Etappe: Gitschenen – St. Jakob - Biwaldalp
Blumenwiesen so weit das Auge reicht: Biwald im Isenthal
Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 2. Etappe: Gitschenen – St. Jakob - Biwaldalp
Foto: Sanna Laurén, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 2. Etappe: Gitschenen – St. Jakob - Biwaldalp
Biwaldalp
Foto: Sanna Laurén, Verein Urner Wanderwege
Alpenkranz 2. Etappe: Gitschenen – St. Jakob - Biwaldalp
Aussicht von Gitschenen aus
Foto: Berggasthaus Gitschenen, www.gitschenen.ch
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Isenthal, das verborgene Urner Seitental, reicht vom Urnersee bis hinauf zum vergletscherten Brunnistock. Sonnige Berglehnen, gepflegte Alpen, einsame Bergheimetli und eine faszinierende Welt der Gesteine und Alpenpflanzen sind touristische Geheimtipps für zahlreiche, lohnende Wanderungen.

Von der reizvollen Isenthaler Sonnenterrasse Gitschenen (1538 m) wandern via Lauwelital hinunter nach St. Jakob (969 m). Von hier folgt die Route der Talsenke entlang über die Naturstrasse bis zum ausgedehnten Chimiboden. Dann führt der Weg durch einen schattigen Rottannenwald zum Steinhüttli (1400 m). Es eröffnet sich eine lohnende Sicht zu den Felswänden unter dem Schloss und Gross Rimistock mit einem eindrücklichen Blick auf den Abbruch des Schlossfirns.

Über die Bäche und Schutthalden im Bösenboden und durch den Fichtenwald im Hangbaum erreichen wir die Alpweiden im Wilderbutzen. Im gleichnamigen Stafel zeigt sich ein guter Ausblick auf die andere Talseite mit Schlossstock, Chaiserstuel und auf die Zähne des Oberalper Grates mit dem Tor. Dann leitet der Weg zur Gastwirtschaft Biwaldalp (1694 m).

  • Technische Schwierigkeitsgrad: T2 weiss-rot-weiss

Technische Details

Art der Tour
Fernwanderweg
Start der Tour
Gitschenen/ St. Jakob (Gemeinde Isenthal)
Ende der Tour
Biwaldalp
Schwierigkeit
Mittel
Kondition
4 / 6
Aufstieg
836 m
Abstieg
670 m
Beste Jahreszeit
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Wegbeschreibung
Gitschenen - Lauwelital - St. Jakob - Chimiboden - Steinhüttli - Wilderbutzenstafel -Biwaldalp
Sicherheitshinweise

Alpin- und Bergwandern ist anspruchsvoll. Für die Berg- & Alpinwanderwege sind Kenntnisse der Gefahren im Gebirge (Steinschlag, Rutsch-/Absturzgefahr, Wetterumsturz) nötig. Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung. Für die Alpinwanderwege sind zusätzlich auch Seil, Pickel und evtl. Steigeisen empfohlen. Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.

 

Es ist empfehlenswert, eine seriöse Tourenplanung und sorgfältige Vorbereitung für jede Wanderung zu machen. Das Wetter in den Bergen kann sehr schnell ändern. Nebel kann auch im Sommer die Orientation schwierig machen. Die grösste Gefahr im Sommer nebst der Hitze sind Gewitter. Gewitter mit starkem Regen und Hagel machen aus einem kleinen Bächlein schnell grosse Flüsse und die Gefahr von Murgängen und Steinschlag erhöhen sich. Deswegen ist wichtig, den Wetterbericht zu interpretieren bei der Tourenplanung. Wärmegewitter kommen oft erst am Nachmittag, aber Frontengewitter kann es zu jeder Tageszeit geben. Allgemein lohnt es sich im Sommer früh unterwegs zu sein.

 

Bergführer/-innen oder qualifizierte Wanderleiter/-innen (bis T4) sind für Alpinwanderwege empfohlen (weiss-blau-weiss markierten Route), Wanderleiter/-innen für Wanderungen und Bergwanderungen. Sie übernehmen die Organisation & Planung der Touren, damit die Gäste die Wanderung einfach geniessen können.

 

Der Urner Wanderplaner und die Uri Outdoor App helfen bei der Planung. Über Geo Admin findet man viele nützliche Informationen wie zB. wo sich Weiden mit Herdeschutzhunden, Mutterkuhweiden und auch Wildruhezonen befinden.

 

Wanderinnen und Wanderer wandern auf eigene Verantwortung. Der Verein Urner Wanderwege haften nicht für Unfälle, die sich während den Urner Alpenkranz Wanderung ereignen.

Literatur

www.alpenkranz.ch 

www.urnerwanderwege.ch 

Ausrüstung
  • Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung.
  • Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle
  • Wanderstöcke sind sehr hilfreich, vor allem mit schwerem Rucksack.
  • Für Alpinwanderwege sind zusätzlich jenach Etappe Seil, Klettergurte, Pickel und Steigeisen empfohlen.
Tipp des Autors

Tipp:

Kürzere Variante: Dazu folgen wir dem Strässchen ab St. Jakob taleinwärts bis zur Verzweigung Rüti und steigen durch den Gross Wald zum Witental ins Ober Rüteli an. Der folgende Aufstieg zur Gastwirtschaft Biwaldalp (1695 m) ruft nach Verpflegung und einem guten Kaffee zusammen mit einem hausgemachten Alpjogurt.

Übernachtung auf dem authentischen Alpbetrieb "Biwaldalp". Herrliche Abendstimmung mit traumhafter Aussicht auf Bergkulisse in mitten des nationalen Jagdbanngebiet Uri Rotstock.

 

Option:

Kombinieren Sie die Tour mit einem Abstecher auf den Uri Rotstock - eine Gipfeltour mit fantastischer Fernsicht (T4).

Der Berglehne des Schlierens entlang führt ein markierter Gebirgsweg oberhalb der Alpen Wilder Butzen zum Wegweiser Hochegg (1877 m). Dann steigt der Pfad an über Breitplanggen, Hangbaum und Mälchböden bis zur grossen Moräne des Blüemlisalpfirns und der Gitschenhörelihütte.

Von vort aus gibt es zwei Möglichkeiten, den Gipfel zu erreichen. Eine schwierigere Route mit Leitern und Ketten. Und eine weitere einfachere Route durch die Moräne (beide T4).

Die unbewartete Privathütte "Gitschenhöreli" ist geschlossen.

Reservation und Code für die Eingangstüre:

A. und E. Bissig, Spätach 7, 6472 Erstfeld Tel. +41 (0)41 880 28 62, Tel. +41 (0)79 612 90 25.

 

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GPX Download

Gut zu wissen

Erreichbar mit Bus und Bahn
Nein
Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Wanderung ist als Tagesetappe möglich.

Isenthal ist mit öV gut erreichbar.

Für eine Tagestour kann man mit öV nach Isenthal St. Jakob reisen.  Wie in der Route beschreiben zur Biwaldalp wandern. Von dort aus gibt es einen Weg zurück zu Isenthal St. Jakob. Dies ist eine schöne Rundtour.

www.sbb.ch/de/fahrplan.html

 

Weitere Informationen und Links

Während den Sommermonaten wird die Alp Biwaldalp bewirtschaftet und die Kuhmilch wird zu feinem Alpkäse verarbeitet. In der Gastwirtschaft können sie ein feines Znüni-Plättli mit Blick auf die Berge geniessen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit auf der Alp zu übernachten. 

Biwaldalp

Biwaldap, Urner tourenplaner