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Sakrallandschaft

Die Jagdtmattkappelle Erstfeld – eine der bedeutendsten Wallfahrtskappelle in Uri. 
Foto: A. Sanchez

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Die Ferienregion Uri bietet Ihnen eine tolle Sakrallandschaft: 30 Kirchen und 82 Kapellen gibt es hier an den schönsten Orten zu besichtigen. Verbinden Sie die verschiedenen Kapellen und Kirchen mit einem gemütlichen Spaziergang und finden Sie dabei Ihre Ruhe.

Kirchen- und Kapellenweg

In Bürglen, dem Heimatdorf Wilhelm Tells, und in der Gemeinde Silenen entdecken Sie die verschiedenen sakralen Gebäude auf einem eindrücklichen Kirchen- und Kapellenweg. In Bürglen wandern Sie auf rund 10 Kilometern an insgesamt elf Kapellen in und um Bürglen vorbei. So erkunden Sie nicht nur wunderschöne Kapellen, sondern auch das Dorf und seine Umgebung.

Der Kirchen- und Kapellenweg in Silenen-Amsteg-Bristen führt durch eine prächtige Landschaft, vorbei an luftigen Seilbahnen, gemütlichen Gasthäusern und schön gelegenen Feuerstellen.

Kapellen

82 Kapellen können Sie in der Ferienregion Uri bestaunen – hier eine kleine Auswahl für Sie:

  • Betrufkapelle, Gitschenen: Allein schon die Lage der Kapelle ist ausserordentlich. Sie fügt sich harmonisch in die Bergwelt ein und von überall her wirkt sie als Fixpunkt. Die spitze Kante des Turms zeigt genau zum Zingelhang am Risetenstock, von wo aus oft die Lawinen ins Tal donnern. Die Kapelle wurde 1993/1994 auf Initiative eines eigens gegründeten Vereins gebaut. Das Ziel war es, auf Gitschenen einen besonderen Ort des Betens und der Besinnung zu errichten.
  • Jagdmattkapelle, Erstfeld: Die Kapelle ist eine beliebte Wallfahrtskapelle und wurde 1978/79 restauriert. Seither erfreut sie sich auch grosser Beliebtheit als Heiratskapelle. Die Jagdmatt war früher eine keltische Kultstätte. Seit der Christianisierung ist die Wallfahrtskapelle eine der bedeutendsten in Uri. Früher wurde aus allen Pfarreien mit Kreuz und Fahnen zur Jagdmatt gepilgert, bevor man sich in eine Schlacht begab.
  • Kapelle Maria Hilf, Äsch: Eine Stunde Fussmarsch von Unterschächen finden Sie die idyllische Alp Äsch, ein wahres Naturparadies. Bis heute hat das Kirchlein Maria Hilf sein ursprüngliches Gesicht behalten. Früher führte der Saumpfad über den Klausenpass direkt an der Kapelle vorbei. Äsch mit dem eindrücklichen, rund 100 Meter hohen Stäubenfall gilt auch als Ort der Kraft – tanken Sie hier Energie.
  • Ort der Besinnung an der Autobahn A2, Erstfeld: Wenn Sie eine Wegkapelle aus heutiger Zeit besuchen wollen, dann schauen Sie beim «Ort der Besinnung» bei der Gotthard-Raststätte vorbei. Sie ging 1996 aus einem Projektwettbewerb hervor, den das Architekturteam Pascal Guignard und Stefan Saner gewann. Von aussen präsentiert sich die Kapelle als einfacher Kubus und auch das Innere ist schlicht gehalten. Die Fenster der Kapelle verleihen ihr aber eine mystische Atmosphäre.
  • Vierzehn-Nothelfer-Kapelle, Silenen: Die Vierzehn-Nothelfer-Kapelle wurde im Jahre 1081 erbaut. Nach einem Brand im Jahre 1666 wurde die Kapelle um die Vorhalle erweitert und mit den Wappen der Bürger von Silenen ergänzt. Sehenswert sind die an den Wänden des Schiffes gemalten lebensgrossen 14 heiligen Nothelfer sowie die Malereien an der Decke.
  • Wallfahrtskapelle im Riedertal, Bürglen: Im wildromantischen Riedertal bei Bürglen steht eine Wallfahrtskapelle mit schönen Renaissancemalereien und zahlreichen Votivbildern. Die Kapelle ist noch heute eine beliebte Wallfahrtskapelle und wird regelmässig besucht. Der Kapellenweg Bürglen führt Sie direkt zur Kapelle – ein wunderschöner und erholender Spaziergang.
  • Wallfahrtskapelle Maria Sonnenberg, Seelisberg: Als im 16. Jahrhundert eine hölzerne Marienstatue auf geheimnisvolle Weise in Seelisberg aufgefunden wurde, liess der Dorfpfarrer für diese ein Bildstöcklein erbauen. Die Leute fingen sogleich an, vor diesem Bildstöcklein ihre Anliegen vorzutragen und immer mehr Bittsuchende fanden den Weg nach Seelisberg. Bereits 1589 wurde eine kleine Kapelle anstelle des Bildstöckleins errichtet und am 15. September 1667 wurde die heutige Kapelle vom Weihbischof von Konstanz eingeweiht.

Pfarrkirchen

Auch imposante Kirchen mit detailreicher und eindrücklicher Verzierung treffen Sie in der Ferienregion Uri an. Statten Sie den Gotteshäusern einen Besuch ab und lassen Sie Ihre Gedanken zur Ruhe kommen. Wir haben vier der dreissig ausgewählt, um Sie Ihnen vorzustellen.

  • Kirche St. Martin, Altdorf: Die Kirche im Kantonshauptort wurde im Jahre 1606 erbaut. Sie ist somit der erste frühbarocke Kirchenbau in der Deutschschweiz. Beim Altdorfer Dorfbrand von 1799 wurde die ursprüngliche Innenausstattung grösstenteils zerstört und durch eine klassizistische Einrichtung ersetzt. Die Kirche wird gesäumt von der 1596 erbauten St. Anna-Kapelle, dem ältesten Altdorfer Gotteshaus, und der Ölbergkapelle. Der Kirchenschatz der Pfarrkirche St. Martin gehört zu den reichsten und kostbarsten der ganzen Urschweiz und kann im Kirchenschatzmuseum bewundert werden. Er umfasst goldene und silberne Kultgeräte, Kruzifixe, Reliquienschreine und Kerzenstöcke aus der Zeit von 1500 bis ins frühe 19. Jahrhundert.
  • Kirche St. Idda, Bauen: Die wunderschöne Pfarrkirche St. Idda in Bauen präsentiert sich im schlichten Spätbarock, der von frühklassizistischen Formen beeinflusst ist. Am idyllischen Ufer des Urnersees gelegen, ist die Kirche auch bei Hochzeitspaaren überaus beliebt. Eine Besonderheit der Kirche bildet das so genannte Plauderdächlein. Früher diente der Durchgang den Einheimischen nach der Messe als Treffpunkt und zum Gedankenaustausch.
  • Kirche Herz Jesu, Flüelen: Die Pfarrkirche Herz Jesu thront majestätisch über dem Urnersee und ist von weit her sichtbar. Die Kirche im Beuroner Stil ist ein Meisterwerk der Baukunst. Bei der Einweihung der Kirche im Jahre 1912 galt sie als Vorzeigeobjekt moderner und zukunftsweisender Architektur. Sie ist eine der wenigen sakralen Bauten der Schweiz, deren Gesamtausstattung bis ins kleinste Detail vollständig und unverändert erhalten ist.
  • Kirche Peter und Paul, Bürglen: Die heutige Pfarrkirche in Bürglen wurde zwischen 1682 und 1684 erbaut. Es handelt sich um einen frühbarocken Bau mit Kuppelraum, der von aussen nicht sichtbar ist. Im Innern befinden sich schöne Altäre, ein prunkvoller Orgelprospekt und sehr schöne frühbarocke Stuckaturen. Der Turm stammt vom romanischen Gotteshaus. An seiner Aussenseite befinden sich dekorative Malereien: der heilige Christophorus, Wilhelm Tell und die Inschrift «Gott und Fryheit».

Kloster

An eindrücklicher Lage finden Sie in der Ferienregion Uri drei Kloster, von welchen nur noch eines bewohnt wird.

  • Ehemaliges Kapuzinerkloster, Altdorf: Das Kloster wurde 1581 von Kapuzinermönchen gegründet und ist die älteste Niederlassung des Ordens nördlich der Alpen. Die Kapuziner wurden im 16. Jahrhundert von einflussreichen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft nach Altdorf geholt, um den römisch-katholischen Glauben in der Reformationszeit zu stärken. Mit dem Auszug der letzten Mönche wurde das Kapuzinerkloster 2009 geschlossen. Seit 2010 erstrahlen die Räumlichkeiten in neuem Licht. Unter dem Namen «kulturkloster» bietet Ihnen das ehemalige Kloster eine breite Palette an Führungen, Kursen und Veranstaltungen.
  • Frauenkloster St. Karl, Altdorf: Die Geschichte des Frauenklosters St. Karl reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als die Kapuzinerinnen von Attinghausen nach Altdorf zogen. Während über 300 Jahren lernten hier zwölf Generationen von Altdorfer Mädchen lesen, schreiben und rechnen. Heute ist das denkmalgeschützte Gebäude im Besitz der kirchlichen Stiftung Frauenkloster St. Karl, Altdorf.
  • Benediktinerinnenkloster St. Lazarus, Seedorf: Im Kloster St. Lazarus in Seedorf gestalten zwölf Schwestern ihr Leben nach der Regel des heiligen Benedikt. Es ist das einzige Kloster, welches noch bewohnt wird. Sind Sie auf der Suche nach Ihrem persönlichen Weg? Möchten Sie einige stille Tage verbringen und geniessen, in einem persönlichen Gespräch eine neue Wahrnehmung finden oder einfach das Klosterleben kennenlernen? Dann besuchen Sie das Kloster in Seedorf.
 

Standort und Kontakt

Uri Tourismus AG
Schützengasse 11
6460 Altdorf UR
+41 (0)41 874 80 00
infouri.swiss
www.uri.swiss